Kommentare zu Grusel Kabinett
Stand: 27.04.2024

Neuer Kommentar zur Serie

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 Die neue Folge ist eine runde Sache und besticht durch eine spannende Story.

Mit rund 48 Minuten gehört dieses Hörspiel heutzutage eher zu den kürzeren. Das tut der Geschichte aber gut. Denn es passiert eigentlich nicht viel. Der Spannungsbogen wird über die gesamte Laufzeit aufgebaut und findet ein passendes, tatsächlich erklärendes und spannendes Finale. Da die Handlung sehr klar ist, wartet der geneigte Hörer tapfer auf die erlösende Auflösung.

Fazit: Eine spannende Geschichte, gut erzählt. Es ist gibt aber deutlich handlungsreichere Folgen im Gruselkabinett. Und das fängt schon bei Folge 64 (Der schreiende Schädel) an, obwohl dort auch wenig Handlung ist.

MK  09.06.2015 10:07

43184 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (101) - Verlorene Herzen

 Ich muss sagen diese Folge ist eine Enttäuschung ohne Ende gewesen. Was soll denn das? Die Vorlage der Geschichte ist 1A und das Gruselkabinett brachte schon so viele schöne Werksinterpretationen hervor. Und ausgerechnet bei der 101. Folge muss man SOWAS produzieren? Alle Sprecher sind ja hübsch gewählt, aber das Kind?! Warum dieses Kind?! Menschlich mag es das umwerfenste Kind sein das auf diesem Erdball rum läuft, aber fachlich, als Sprecher, ist dieses Kind der massivste Fehlgriff, welcher überhaupt zu tätigen möglich gewesen ist. Der junge Mann trägt vor als lese er, wie das Paradeexemplar eines Viertklässlers, vom Zettel ab. Ohne jede Emotionen, Betonung und oft hat man den Eindruck dafür aber mit verstopfter Nase! Wie schon gesagt, die Vorlage ist spitzenmäßig! Doch der Junge verdirbt es einem gründlichst. Nach höchstens 20 Minuten steigt man entnervt aus. Wenn Sie eine gute Fassung der Geschichte hören wollen empfehle ich "Nachtmahr 03. Verlorene Herzen". In dieser Episode von der Reihe Nachtmahr wird dieselbe Geschichte erzählt, lediglich in einer gelungenen Ausführung. Mag sein dass Nachtmahr ansonsten nur 3 Folgen vorzuweisen hat und das Gruselkabinett nun über 100 Folgen. Das soll für die erfolgreichere Serie aber bitte kein Grund sein jetzt auf dieses Niveau ab zu flachen. Bitte, bitte, dass nächste Mal wieder Unterhaltung von höchster Qualität, wie man es von Titania Medien gewohnt ist. Zumal wenn dann die digitale XXX Fassung auch noch um so ein Stück teurer ist als die Cd. Da ist einem das Geld doch zu schade. Da kann man froh sein, dass die Jubiläumsfolge nicht auch so ein Fehlschuss geworden ist. Ansonsten: Hochachtungsvollen Gruß und Dank den Schöpfungen der Gruppe Titania Meiden, wenn es passig, wie bis zu dieser Folge, weiter geht, dann hoffe ich auf noch viele Stunden gewohnten Hörgenuss!

Gruselkabinett Fan  19.05.2015 23:30

43142 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (101) - Verlorene Herzen

 Der Schimmelreiter von Theodor Storm ist jetzt als Hörspiel von Titania Medien erschienen. Die Geschichte passt gut in die Reihe Gruselkabinett.

Die Story ist spannend und detailliert umgesetzt. Über zwei CDs kann sich die Spannung bis zur letzten Minute halten. Man wird förmlich in die Geschichte hinein gesogen und empfindet mit dem Deichgrafen Hauke Haien, der das beste für das Hinterland der Nordsee wollte und dafür Zeit seines Lebens kämpfen musste. Schlussendlich ist es nicht verwunderlich, dass sein Werk über seinen Tod hinweg bestehen bleibt und er das Land und die Menschen noch als Schimmelreiter beschützt.

Johannes Raspe als Hauke Haien überzeugt in dieser nordischen Rolle. Die Geschichte wird von einem Gast im Wirtshaus erzählt. Peter Weis in der Rolle des Schulmeisters berichtet über den Schimmelreiter in keiner ängstlichen, sondern in einer wohlwollenden Art, die die Figur des Hauke Haien aus der dunklen gruselige Stimmung ins Licht holt.

Fazit: Titania Medien hat hier einen absoluten Literatur-Klassiker lohnenswert als Hörspiel umgesetzt.

MK  27.04.2015 10:37

43076 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (98) - Der Schimmelreiter

 Unglaublich gutes Hörspiel mit Sprechern, denen man ihren Spaß bei der Arbeit anhören kann. Weiteres Highlight einer bahnbrechenden Hörspielserie!

jörg sachs  18.01.2015 14:36

42846 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (24) - Der Fall Charles Dexter Ward (Teil 1 von 2)

 Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine angenehm kurze und knackige Gruselgeschichte. Jedenfalls kommt die Handlung schnell zum Zimmer 13 und damit schnell zum mysteriösen Höhepunkt. Leider verliert sich auch dieses Hörspiel wie so viele aus der Reihe eher in eine atmosphärische Lesung als in ein Hörspiel. Die Spannung aber wird tatsächlich über die ganze Episode hinweg gehalten. Einzig der Schluss wirkt dabei enttäuschend, da es keine Auflösung gibt. Das zeigt einmal mehr, dass gerade das Unerklärliche gruselig ist.

Das Hörspiel ist mit hochkarätigen Schauspielern besetzt und die Geräusche bzw. Atmosphären sind gelungen.

Fazit: Die Geschichte ist und bleibt spannend aber ungefährlich. Das Ende mag für manch einen unbefriedigend sein.

Malte  04.12.2014 16:53

42732 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (92) - Zimmer 13

 Zu Gruselkabinett 74 - Die Macht der Dunkelheit

Die unheilschwangere, beklemmende Atmosphäre der Erzählung im Hörspiel kongenial umgesetzt - man fiebert mit !

Hörenswert !

Romantiker  23.09.2013 03:05

41426 - Kommentar zu Grusel Kabinett

 Gruselkabinett 75 - Weiss

Ein Highlight der Serie !

Tolle Story, tolle Umsetzung !

Gruselfaktor durch das grosse Geheimnis und die Ungewissheit bis zuletzt, ob etwas daran ist oder nicht.

Romantiker  23.09.2013 03:01

41425 - Kommentar zu Grusel Kabinett

 Zu Gruselkabinett 79 - Lodoiska

Zum Ton:

Was ich hier schreibe, ist natürlich Geschmackssache.
Es sei ausdrücklich erwähnt, dass die Kritiken an anderer Stelle überwiegend positiv bis begeistert sind (wie auch für die Lovecraft-Vertonung 78 - "Das Ding auf der Schwelle").

Es ist mir bisher noch nicht passiert, dass ich ein Gruselkabinett-Hörspiel nach einigen Minuten abgeschaltet habe.
Denn ich würde mich durchaus als Fan der Serie bezeichnen.

Aber ich kann mich nicht an die musikalische Dauerberieselung der Dialoge oder Erzählstimmen gewöhnen !
Auch wenn mir die Melodien durchaus gefallen.

Was soll das ?

Sind wir vom Tonkonzept her jetzt im Warenhauslift gelandet oder im Einkaufsparadies ?

Wird - statt Musik und Geräusch wie bisher gezielt und dosiert einzusetzen - jetzt einfach ein Klangbrei über alles bzw. hinter alles gelegt ?

Ich weiss nicht, ob sich Titania Medien und Herr Gruppe sich für ein neues Vertonungs-Konzept entschieden haben.
Oder ob das mal ein Pilotversuch ist und bei Erfolg so bleiben soll.
Wenn also 9 von 10 Hörern diesen Dauer-Klangteppich begrüssen und nur 1 (ich) sich daran stört, dann werde ich mich wohl zukünftig schweren Herzens nach Alternativen umsehen müssen !

Romantiker  23.09.2013 02:56

41424 - Kommentar zu Grusel Kabinett

 Zu Gruselkabinett 78 - Das Ding auf der Schwelle

Eigentlich eine gelungene, wirklich unheimliche Geschichte von H.P. Lovecraft.
Eigentlich eine gute Umsetzung von Titania Medien.

ABER ... nun ein einige Bemerkungen zum Ton:
Warum der permanente Musikhintergrund ? Nicht, dass die Musik unpassend wäre, aber dennoch etwas zu mechanisch - ein sich ständig wiederholender Klangteppich aus dem Computer, der auf die Dauer die Dialoge (= den Monolog) stört. Die (eindrückliche) Schlussmelodie wurde bereits x-fach verwendet - allmählich nutzt sie sich ab. Oder geht es um den Wiedererkennungs-Wert ?

Die wie üblich ausgezeichneten Sprecher sind mit zu viel Hall hinterlegt. Das schon fast obligate Geräusch des heulenden Windes nervt eher.
Es kommt mir vor, als diene diese über-aufgepeppte Ton- und Musik-Kulisse letztlich dazu, von der Tatsache abzulenken, dass dies weniger ein Hörspiel ist, als vielmehr eine monologische Rückschau des Erzählers - also eine Lesung mit Musik und Geräuschen.
Was bereits bei Lovercrafts "Der Schatten über Innsmouth" über weite Passsagen der Fall war.

Die gelungenste Lovecraft-Vertonung des Gruselkabinetts ist und bleibt für mich "Berge des Wahnsinns", bei dem man sich relativ viele Freiheiten genommen hat. Ein akustischer "Film", der da auf unsere Ohren trifft, ein Hörspiel-Highlight, das unterhaltsamer ist als die literarische Vorlage!

Romantiker  23.09.2013 02:38

41423 - Kommentar zu Grusel Kabinett

 Eine sehr schöne klassische Gruselgeschichte mit victorianischen Touch.

Ein Mann ( großartig: Horst Naumann ) wird von Visionen geplagt, in denen ein schreiender Totenschädel auftaucht.

Hat diese Vision etwas mit dem Tod einer jungen Frau zu tun, an dem der Mann beteiligt war ???.

Diese Geschichte ist zwar von der leisen Sorte, Splattereffekte sind nicht zu befürchten.

Aber dennoch eignet sie sich sehr zum wohligen Grusel ( sollte man trotzdem nicht vor dem Schlafengehen anhören - denn dass schreien des Schädels läßt einem nicht schlafen;-), was an den ausgezeichneten Sprechern - allenvoran Horst Naumann und der wirklich tollen, gruseligen Musik liegt.

Ferner sind Susanne Uhlen etc. zu hören.

Fazit: Eine sehr gute und gruselige Geschichte, die mit sehr gut agierenden Sprechern ( wie z.B. Horst Naumann ), excellenter Umsetzung und toller Musik aufwartet.

Gruselathmosphäre erster Klasse !!!.

Gunther Rehm  22.03.2013 14:04

40692 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (64) - Der schreiende Schädel

 Es ist immer wieder toll zu hören, wenn altbekannte Stimmen in einem Hörspiel auftauchen.

Stimmen, die viele aus Ihrer Kindheit nur allzugut kennen und lieben.

Danke, dass sich so bekannte Schauspieler wie Horst Naumann und Susanne Uhlen bereit erklären bei einem jungen Hörspiellabel mitzumachen.

Die Story bietet wenig Aktion, was die Hörspielumsetzung immer schwierig macht. Marc Gruppe baut in die Erzählungen des alten Kapitäns kurze Hörspielszenen ein, um die Erzählstränge aufzulockern.

Die gruselige Wirkung der Geschichte wird durchaus erreicht. Besonders die gelungenen Geräusche zum Schluss lassen sicherlich jeden Zuhörer zusammenzucken. Die Schreie von Susanne Uhlen hallen noch lange nach.

So macht ein Hörspiel Spaß.

Fazit: Top Schauspieler, perfekte Geräusche mit Unwetter und allem was zu einer spannenden Gruselgeschichte gehört.

Malte  03.07.2012 10:57

39645 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (64) - Der schreiende Schädel

 Widerspruch zur vorherigen Beurteilung: KEIN Highlight !

Grund: Hirnrissige (oder sollte ich schreiben: Zu schädellastige) Story. Das Hörspiel ist wie immer solide gemacht, an den Stimmen nichts zu kritisieren, aber meine Empfehlung an Herrn Gruppe: Das nächste Mal (=65: Leider auch nicht gelungen!) wieder besser auf die Vorlage achten, sonst retten auch die besten Sprecher die geistlose Story (oder war sie am Ende ironisch gemeint?) nicht vor dem Absaufen.

Captain Braddock lebt also mit einem schreienden Schädel zusammen, der jedes Mal, wenn man ihn aus dem Fenster geschleudert hat, brav an der Tür klopft und wieder hereinrollt, bis er am Ende die Geduld verliert.
Erinnert mich eher an Captain Haddock (alle heulenden ...!) !

Nein, Herr Crawford & Herr Gruppe - so billig kommen Sie nicht zu einer guten Story bzw. einem guten Hörspiel, da braucht es schon etwas mehr Hirnschmalz !

Romantiker  24.05.2012 23:33

39479 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (64) - Der schreiende Schädel

 Die Bewertung ist keine richtige Bewertung, hier sollte, unserer Meinung nur negativ gegen den Schreiber und seiner Geschichte vorgegangen werden...also rein subjektiv...WERTLOS!!!.

Gunther Rehm und Ele  22.06.2020 00:26

46177 - Antwort zu Kommentar Nr. 39479

 Das war wahrhaft endtäuschend, das wiegen nichtmal die wie immer toll besetzten Sprecher auf. Die Geschichte wirkt an allen Ecken und Enden unvollkommen und unaufgeklärt, hat man sie durchgehört, so kann man zweifelsohne nicht sagen, dass man sich mit Erkenntnis erfüllt fühlt.

Hörspielfreak1992  18.08.2011 12:08

37788 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (42) - Der Sandmann

 Der Titel verspricht nicht zu viel. Aylmer Vance ist ein Abenteurer im Bereich des Übernatürlichen. Der Zweiteiler umfasst insgesammt vier Geschichten, sodass sich immer zwei Geschichten auf einer CD befinden.
Die Erzählweise ist etwas ungewöhnlich, da Vance seine Erlebnisse einem Freund berichtet, aber die Erzählungen werde durch viele Hörspielszenen lebendig.

Diese Geschichten sind der Beweis, dass es keiner großen Effekte bedarf, um Spannung zu erzeugen. Gut erzählt, kann man der Handlung gut folgen und wird stets von einem unerwarteten Ende überrascht.

Eines nimmt die Erzählweise gleich vorweg: Vance hat alle Erlebnisse unbeschadet überstanden. Dadurch manövriert er den Zuhörer sicher durch die spannenden Erlebnisse.

Fazit: Grusel-Spannung pur. Aylmer Vance führt den Zuhörer sicher durch die unheimlichen Erlebnisse.

Malte  04.07.2011 14:06

37499 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (54) - Aylmer Vance - Abenteuer eines Geistersehers (Teil 1 von 2)

 Diese Art von Geschichte passt hervorragend in die Grusel-Kabinett-Reihe. Eine klare Struktur, eine gruselige Atmosphäre und ein über die gesamte Strecke gehaltener Spannungsbogen.

Gleich zu Beginn erfährt der geneigte Hörer, dass diese Geschichte "mehr Fragen als Antworten gibt". Das ist zwar meistens bei Gruselgeschichten so, aber hier wird daraus kein Geheimnis gemacht.

Es dauert auch etwas bis es zur eigentlich gruseligen Situation auf der "Herrenlosen" kommt. Doch da man ja weiß, dass die Geschichte darauf hinausläuft, wächst die Spannung auf das was da kommen wird. Und man wird doch überrascht, da man damit sicherlich nicht gerechnet hat.

Besonders der Sturm, den die Protagonisten auf ihrer Reise durchleben ist akustisch toll im Hörspiel umgesetzt.

Fazit: Solide und gute Unterhaltung aus dem Grusel-Genre.

Malte  03.05.2011 07:46

36109 - Kommentar zu Grusel Kabinett - (53) - Die Herrenlose

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