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 41108 - Kommentar zu DreamLand-Grusel - (2) - Jagd auf den Werwolf Tonda 19.06.2013 08:00
Die zweite Folge der Dreamland Grusel Serie präsentiert uns eine Werwolf Story im klassischen Stil. Wir begleiten Kommissar Clay Di Miola in diesem spannenden Gruselkrimi dabei, wie er versucht einen Mörder zu fassen der seine Opfer bestialisch verstümmelt.
Die Hauptrolle wird von Norbert Langer, dem Synchronsprecher von Tom Selleck gesprochen, weshalb ich beim Hören immer an „Magnum“ denken musste, was aber auch sehr gut zu der Rolle passt, denn schließlich muss der Kommissar detektivisch ermitteln, wer der Werwolf ist. Die zweitgrößte Rolle (Harry Walsh- - hat auch noch mal einen Kurzauftritt in Folge 11) spricht Joschi Hajek, ein Sprechernachwuchstalent aus dem Hause Dreamland, der seine Sache auch ganz hervorragend macht und durchweg überzeugen kann. Leider beachtet er (ebenso wie sein Kollege Claudio „Hank“ Vorlauf, ebenfalls aus dem Hause Dreamland, der auch sehr glaubhaft spielt) nicht immer die professionellen Ausspracheregeln, was sehr schade ist, weil es ja eigentlich recht unnötig ist, wegen solcher Kleinigkeiten Abzüge in der B Note zu bekommen. Da sollte Regisseur Birker durchgreifen, denn es würde die Dialoge noch flüssiger machen, wenn alle einheitlich sprechen. Der Cast kann sich sehen und vor allem hören lassen, und es sind auch wieder reichlich Namen aus alten Europa Produktionen darin zu finden.
Also im Gegensatz zu einigen älteren Dreamland Produktionen harmonieren hier die Sprecherleistungen der Altstars und der Nachwuchstalente sehr gut miteinander.
Die Geschichte wurde von A. F. Morland („Vater“ von Tony Ballard) verfasst, der so wie Jason Dark oder Dan Shocker tatsächlich seine Romane alle selber geschrieben hat und nicht ein Pseudonym für ein Autorenteam ist. Morland liefert genügend Anhaltspunkte um mitraten zu können, wer denn der Werwolf ist, so dass aufmerksame Hörer bereits die Lösung kennen, bevor sie aufgedeckt wird. Mir gefällt so was sehr.
Ein wirklich gelungenes Hörspiel.
Das Interview mit C.Rode bildet einen krönenden Abschluss. Antworten - SPAM melden 
 41097 - Kommentar zu DreamLand-Grusel - (1) - Kampf der Vampire Tonda 16.06.2013 09:51
Ich war sehr überrascht und hoch erfreut als ich zufällig von dieser Serie erfahren und mal reingehört hatte. Nach dem meiner Meinung nach doch eher missglückten Versuchen einiger Labels, so etwas wie die H.G. Francis Gruselserie auf die Beine zu stellen (Die PSI-Akten, Die schwarze Serie...) hatte ich weiteren Versuchen keine Beachtung mehr geschenkt.
Thomas Birker, der Geschäftsführer und Regisseur bei Dreamland Productions hingegen zeigt mit dieser Serie, dass es doch möglich ist, eine adäquate Nachfolgeserie zu erschaffen wobei er auf die Mitarbeit von Künstlern zurückgreift, die bereits vor vielen Jahren für Europa gearbeitet haben. Mit dem Motto „Back to the Roots“ wollte Birker wieder Hörspiele schaffen, wie sie in den 70er und 80ern produziert wurden und die ihm seine eigene Jugend versüßt haben.
Da Günther Ungeheuer, der klassische Erzähler der Neon Gruselserie von Europa leider schon vor vielen Jahren von uns gegangen ist, tat Birker das Nächstbeste und verpflichtete den "Ersatzerzähler" aus "Das Duell mit dem Vampir" (Folge 6) nämlich Christian Rode, der mittlerweile noch viel besser geworden ist als er damals schon war und einfach einen unglaublich tollen Job abliefert.
Aber nicht nur bewährte Schauspieler, die häufig für Europa sprachen sind hier zu hören sondern mit Peter Joseph Schmitz zB. einer der besten Sprecher aus der alten Sinclair Reihe, wo er den „Spuk“ und den "Seher" sprach. Hörspiel Urgestein Konrad Halver konnte mich als französischer Kommissar leider nicht so überzeugen, da mir der französische Akzent doch zu aufgesetzt und gespielt klang. Die Hauptrollen des Reporterpärchens werden von Kerstin Draeger und Fabian Harloff gesprochen, die sehr solides Schauspiel abliefern aber nicht die „Chemie“ vermitteln konnten, die bei Brigitte Kollecker und Horst Frank floss, weshalb die Neckereien bei mir nicht so zündeten.
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 41098 - Antwort zu Kommentar Nr. 41097 Tonda 16.06.2013 09:51
Bei so vielen hochkarätigen Sprechern (siehe Castliste rechts) musste an anderer Stelle leider auch gespart werden, was sich in den kleineren Nebenrollen bemerkbar macht, bei denen schon auffällt, dass es sich nicht um Vollprofis handelt sondern eher um begeisterte Amateure oder Jungschauspieler, die zum Teil die Regeln des „Bühnendeutschs“(ig=ich) nicht kennen. Da es sich dabei aber wirklich nur um kleine Nebenrollen handelt, sollte das den Hörgenuss nicht trüben und als „Running Gag“ taucht Thomas Birker selber immer wieder in seinen Produktionen in einer kleinen Nebenrolle auf wie einst Hitchcock.
Also bei den Sprechern empfand ich beim Hören Höhen und Tiefen, wobei es mich aber schon sehr gefreut hat, überhaupt noch mal so viele altbekannte Stimmen wiederzuhören.
An der Musik jedoch habe ich nichts auszusetzen, denn die ist im altbekannten Carsten Bohn Stil gehalten, was mich sehr verblüfft hat.
Die Story ist um einiges ausgereifter und komplexer als man es aus der alten Serie gewohnt ist und auch weniger prüde angelegt. Bei den Autoren hat sich Dreamland nicht nur auf einen Schreiber festgelegt. Folge 1 wurde von H.G. Francis geschrieben, der vor allem Europa Fans aber auch Freunden von Commander Perkins oder Perry Rhodan ein Begriff sein sollte.
Was mich besonders gefreut hat ist, dass es als Bonusmaterial ein Interview mit eben diesem leider mittlerweile verstorbenen Autoren unzähliger Hörspielskripte gibt.
Fazit: Ich fand nicht alles perfekt aber doch sehr gut und hatte auch nicht damit gerechnet, dass es möglich sei, nach 30 Jahren so was noch mal aufzuziehen. Aber Birker hat’s möglich gemacht, weshalb er sein Label auch “Dreamland“ nannte.
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 41096 - Kommentar zu Xanti - (9) - Die Trollkönigin Marvin 15.06.2013 13:49
Eine ganz alte, tolle Hörspielserie, die es heute nicht mehr gibt. Auch diese Folge lebt wieder von der fantasievollen Handlung und der humorvollen Interaktion der Wunderwaldbewohner, obwohl hier eher ein trauriges und nachdenkliches Thema behandelt wird. Man kann sich gut in Glöckchen hineinversetzen, die bekümmert ist, weil ich sie sich zu ihren Freunden nicht zugehörig fühlt. Die Trollkönigin wirkt sehr entschlossen und autoritär, erteilt Glöckchen aber eine gute Lehre. Letztendlich kehrt sie wieder zu ihren Freunden zurück und hat gelernt, dass es wichtig ist, sich gegenseitig zu vertrauen und dass sie selbstverständlich dazugehört.
Ich finde das Hörspiel durchweg spannend und vor allem die Idee mit Xantis Traum sehr einfallsreich. Ulas "Traumtee", der sich als gewöhnlicher Hagebutten-Tee herausstellt, hat meiner Meinung nach sogar etwas von einem Placebo-Effekt. Antworten - SPAM melden 
 41094 - Kommentar zu Burg Frankenstein - (1) - Schreckensnacht auf Burg Frankenstein Tonda 15.06.2013 11:59
Mit der Hörspielumsetzung des Dan Shocker Romans "Burg Frankenstein" gelang dem damals noch sehr jungen Label "Dreamland Productions" ein Schauergeschichtenhörspiel, dass den Hörer mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Zum Einen ist die Freude groß, so viel bekannte Stimmen in einer Produktion zu hören, zum Anderen ist das Gefälle zwischen den Profi- und den Amateursprechern doch auffallend, so dass der Hörgenuss hier und da getrübt wird, besonders wenn die Laien direkte Dialoge mit den Profis führen. Leider waren aber auch nicht alle Profis in Höchstform, so dass der Ein- oder Andere ein wenig lustlos wirkte.
Die Geschichte hält sich stark an die Romanvorlage von Dan Shocker und hat daher hier und da Längen. Ich kann natürlich nachvollziehen, dass man aus Respekt vor Dan Shocker da nicht zu viel abändern wollte, doch Douglas Welbat hat in den 80ern mit der Überarbeitung der Shocker Romane für den Hörspielbereich gezeigt, dass es durchaus von Vorteil sein kann, die Geschichten umzuschreiben, was dieser Geschichte hier sicher auch gut getan hätte. So ist es eher ein recht durchschnittliches Hörspiel geworden, das nicht wirklich spannend auf mich wirkte aber aller Anfang ist schwer. Thomas Birker, der Regisseur und Produzent hat sich sehr aufmerksam die Kitiken durchgelesen, sie sich zu Herzen genommen und somit ständig die Qualitäten der Produktionen des Labels verbessert. Die beiden anderen Folgen jedenfalls (ich habe sie leider nicht gehört), sollen jedenfalls (nach Aussage der Kritiker) eine deutliche Qualitätssteigerung dieser Produktion gegenüber aufweisen.
Ein besonderes Highlight ist sicherlich das Interview am Ende mit Rainer Smitt (Larry Brent) als Bonusmaterial Antworten - SPAM melden 
 41085 - Kommentar zu Die drei ??? Tonda 13.06.2013 12:30
Tolle Idee, von Thomas Birker, die Neon-Grusel Reihe fortsetzen zu wollen. Die Reihe umfasst mittlerweile 13 Folgen (wäre schön, wenn hier mal upgedated werden könnte, damit man auch zu den anderen Folgen Kommentare verfassen kann).
Dabei gelingt es Birker mal mehr und mal weniger gut, dieses Ziel zu erreichen. Da die Hörer der Neon-Reihe aber auch älter geworden sind und sich ihr Geschmack sicherlich in den Jahren auch verändert hat, finde ich manche Perle dieser neuen Reihe besser als die Highlights der alten Serie, da sie einfach auch niveauvoller und erwachsenengerechter geworden sind. Aber auch für Hardcore-Fans der alten Serie ist manches Highlight dabei, so zB. Folge 12 "Kap der blutigen Nächte" das ein direktes Prequel zu "Gräfin Dracula - Tochter des Bösen" bildet und sogar Ausschnitte des Europa Hörspiels enthält. Der Titelsong aller Folgen ist das traditionelle "Horror-Theme" von Carsten Bohn und der Bohn-Fan Tom Steinbrecher, der für die übrige Musikuntermalung zuständig ist, schafft es vorzüglich, Musik zu komponieren, die man für Bohn-Originale halten könnte, was natürlich direkt bei alten Europa Fans für eine gewisse Vertrautheit sorgt und vergessen geglaubte Gefühle wieder aufkommen lässt. Ein MUSS für alle, denen die 15 Folgen vo Europa nicht genug waren. :) Antworten - SPAM melden 
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