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9005 - Kommentar zu Feuermähne - (4) - Der Turm der Macht
Sven-Oliver  04.05.2004 14:35

 Etwas besser als der unmäßige erste Teil.Nachdem in den Achtzigern die Fantasy-Welle auch in Richtung Hörspiel schwappte,entschloß man sich wohl mit einem jugendlichen (Titel-)Helden eine Trivialfassung von Tolkiens "Der Herr der Ringe" zu starten,wobei der Hauptakzent auf einer eher schematischen Umsetzung lag.Herausgekommen ist ein Mittelding aus den diversen BASTEI-Fantasy-Serien wie "Mythor" und Taschenbuch-Fantasy wie "CAMELON",wo auch nach bewährter Tolkien-Manier mit Schild,Kappe und Schwert ein paar niederträchtigen Finsterlingen,die sich widerechtlich ein paradiesartiges Phantasie-Land einverleiben wollten,das Handwerk gelegt wurde.Glücklicherweise,ohne dabei irgendein schlechtes Wort über die vorab erwähnten Serien verlieren zu wollen,ist das teilweise doch sehr klischee-lastige Handlungskonzept (besonders im Vergleich zu der grottenschlechten Einstiegsfolge!) wesentlich straffer gespannt und hat in Sachen Spannung wesentlich mehr zu bieten.Eigentliches Highlight der Serie,zumindest der ersten vier Folgen,ist allerdings der Soundtrack,den man einer derartig kommerziellen Serie gar nicht zugetraut hätte.Auch die Sprecher,besonders der nervtötende Erzähler (der uns mit seiner ausdrucksarmen Stimme unfreiwillig erahnen ließ,was im 21. Jahrhundert mit einem gewissen Wolfgang Kaven auf uns zukommen würde),geben sich hier wesentlich mehr Mühe als in den drei vorangegangenen Folgen,auch wenn der Sprecher von "FEUERMÄHNE" noch eine ganze Menge dazu lernen muss.Ein Highlight
der Hörspielgeschichte sind die vier Anfangsfolgen jedenfalls nicht,vielleicht konnte die Serie in den nachfolgenden Hörspielen ihr Niveau,das meiner Ansicht nach im Höchstfall Mittelmaß ist,steigern.Hoffen wir das Beste!