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Kommentar Nr. 9014

Kommentare zu Kommentar Nr. 9014
Stand: 18.12.2017

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9014 - Kommentar zu Graf Duckula - (1) - Das Saxophon im Sarkophag
Sven-Oliver  05.05.2004 11:21

 Besonders die zweite Story,die vergangenen Samstag im KiKa lief (mein kleiner Bruder liebt diese Serie!),ist ebenso amüsant wie witzig.Was mich aber grundsätzlich stört,ist die selbst für Kinder-Unterhaltung viel zu harmlos konzipierte Figur des Karottensaft schlürfenden Vampir-Erpels,dem es die biederen Konventionen der Handlung nicht einmal gestatten,den KIndergarten-Grusel durch die Präsentation ein paar ECHTER Vampireigenschaften wie z.B. Blutdurst (im klassischen Sinne) eine glaubwürdige Facette zu geben.Selbst der geistesgestörte Vampirjäger Von Gänseklein,der wie Igor am Samstag so treffend bemerkte im Gegensatz zu Graf Duckula "seiner Rolle (in der Geschichte) voll gerecht wird",bleibt somit eine-selbst für Kinder erkennbare-Karrikatur bzw. vermag dank der Passivität bzw. Harmlosigkeit seines untoten Gegenübers sein (Handlungs-)Potential nicht bis ins Letzte ausschöpfen,was sehr ärgerlich ist.Selbst Alibi-Vampir Graf Zahl von der "Sesamstraße",der in einem düsteren Schloßverließ lebt und sich leidenschaftlich gern in Zahlen verbeißt,ist gruseliger,wenngleich weniger amüsant.Wäre Graf Duckula doch ein echter Vampir,der sich in kindlich zumutbarer Weise durch die Hälse ein paar blutjunger entenhafter Dorfschönheiten beissen würde,dann wäre die Serie nicht zuletzt wegen der "Mentor-Rolle" des diabolischen Butlers um Baumlängen besser als jetzt.