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29866 - Kommentar zu Die Morde des Émile Poiret - (1) - Das Mysterium des Vollmond-Sees
Malte  16.06.2009 19:47

 Eine neue Reihe aus dem Hause maritim, die viel wagt und gewinnt.

Donald Arthur hat eine so besondere Stimme, dass es sehr gewagt ist, ihn in dieser Hauptrolle zu besetzen, aber er passt und gibt Émile Poiret eine ganz eigene Note.

Das Hörspiel ist streckenweise gut inszeniert. Die Szene am Anfang, wo Jean Michel de Bryas mit Eugenie de Villet ins Schwimmbecken springt, ist mit tollen Geräuschen umgesetzt. Leider hat es der Regisseur versäumt weitere Geräusche einzubauen. Es gibt fast keinerlei Schritt-Geräusche. Die Personen springen ins Wasser ohne sich zuvor auch nur ein bisschen von der Stelle zu bewegen.

Warum?

Die Macher des Hörspiels zeigen, dass Sie über tolle Geräusche verfügen, aber sie setzen kaum welche ein. Vielleicht sollten Sie einfach mal ein Mikrofon nehmen und die Handlung ohne Worte nachspielen und sich anschließend einmal die Geräusche anhören. Sie werden staunen, wie viele Geräusche der Mensch macht, wenn er sich bewegt.

Geräusche machen die Atmosphäre eines Hörspiels aus. Sprich: Geräusche machen ein Hörspiel aus.

Ein Genuss ist Peter Buchholz als Erzähler. Aus vielen Europa-Hörspielen ist er sicherlich vielen Fans gut in Erinnerung.

Die Handlung der Geschichte zieht sich und erst im letzten Drittel bekommt der Hörer die Auflösung, warum er sich das erste Drittel anhören musste.

Der Krimi ist gut überlegt und der Charakter des Émile Poiret ist facettenreich und interessant von Ascan von Bargen angelegt.

Fazit: Eine spannende neue Hörspiel-Reihe mit einem exzentrischen Kriminalisten. Das macht Lust auf weitere Folgen.