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16456 - Kommentar zu Commander Perkins - (6) - Expedition in die Vergangenheit
Tonda  14.04.2006 10:32

 Endlich kommt die erste Story über den Dimensionsbrecher zu ihrem Finale. Auch wenn H.G. Francis zu dieser Story offensichtlich von Erich von Dänikens amüsanten Theorien, dass Ausserirdische die Menschen der Antike besucht und beeinflusst haben, inspiriert wurde, so halte ich diese Folge nicht nur für eine geistlose Nacherzählung der biblichen Geschichte um die Vernichtung der Städte Sodom und Gomorra. Laut der Bibel sind die Engel zu Lot gegangen, um zu sehen, ob es in diesen beiden sündigen Städten auch fromme Menschen gibt, um deretwillen der Herr die Städte verschonen soll. Ausser Lot und seiner Familie treffen sie jedoch keine frommen Menschen und daher führen sie Lot samt Familie aus der Stadt in Sicherheit, bevor der Herr die Städte mit Schwefel und Feuer vernichtet. Ich finde es schon einen recht originellen Einfall, dass Perkins, Hoffmann, Ralph und Bordon die Rolle der Engel spielen (auch, wenn in der Bibel nur von Zweien geschrieben steht). Noch mehr gefällt mir allerdings die Idee, dass sich die Ausserirdischen mit Krankheitserregern infiziert haben, die für sie tödlich sind (Auch das ist eigentlich keine neue Idee - in H. G. Wells "Kampf der Welten" sind die irdischen Bakterien das Einzige, was die Marsianer stoppen kann). Doch H. G. Francis ist ja eigentlich bekannt dafür, dass er nicht ständig neue Ideen entwickelt, sondern bereits Bekanntes in neuen Variationen zu eigenständigen spannenden Geschichten verarbeitet. In diesem Fall ist ihm das meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
Dadurch, dass die Menschen den Weganern zeigen können, was damals wirklich passiert ist und den "göttlichen" Drapondur den Weganern gesund und munter präsentieren können, beschämen sie die Weganer, so dass alle Missvertändnisse aufgeklärt und zukünftig diplomatische Beziehungen zur Wega aufgenommen werden können.
Also - mir gefällt's!