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Stand: 21.10.2018

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12491 - Kommentar zu Macabros (Europa) - (1) - Der Fluch der Druidin
Dirk  02.07.2005 00:37

 "Macabros" ist für mich kein so einfaches Thema !
Mein erstes Hörspiel von "Europa" bekam ich 1976 geschenkt und bis 1979 kamen dann noch einige hinzu.
Ab 1979 habe ich so ziemlich jede Serie von "Europa" mein eigen nennen können, und war von den meisten auch restlos begeistert !
Die "Gruselserie" war mein absoluter Favorit und deshalb war mein Hunger auf neue Schauergeschichten natürlich sehr groß !
Im Jahre 1983, ich war zwölf oder dreizehn Jahre alt, erstand ich meine ersten MC´s der Reihen "Larry Brent" und "Macabros".
Während ich bei "Larry Brent" Glück hatte und mein erstes Abenteuer "Die Angst erwacht im Todesschloß" war, eine wirklich klassische Grusel-Geschichte, war ich von "Macabros" erstmal vor den Kopf gestoßen . . . ich muß leider zugeben, daß ich heute nicht mehr weiß welche Folge meine erste dieser Reihe war, auf jeden Fall konnte ich damit rein gar nichts anfangen !
Die Mischung von Humor mit teilweise ziemlich derbem Horror gefiel mir damals überhaupt nicht und ich weiß heute wirklich nicht mehr welche Folgen ich damals hatte und welche nicht !
Als dann, Jahre später, die RdK über mich kam, holte ich mir auch die "Macabros"-Reihe wieder nach Hause . . . aber sie gefiel mir immer noch nicht so richtig, dazu kam dann noch der Ärger mit der ziemlich unglücklich ausgetauschten Musik (vorallem bei den Folgen 6 bis 9) und beinahe wäre "Macabros" erneut an mir vorbei gegangen . . .

Dank ebay habe ich dann allerdings die ersten neun Folgen wieder in ihrer Ur-Version bekommen können und vor allem die Folgen 6 bis 10 sind wirklich der Knaller !
Die Wortgefechter der beiden Haupt-Protagonisten haben fast schon Fawley/Fox-Niveau und mit der großartigen Musik von Carsten Bohn ist das Hörspielvergnügen wieder perfekt. Auch mit dem Erzähler Günther König hat man den ganz großen Wurf getan, egal wo ich ihn höre, mir läuft immer direkt ein Schauer über den Rücken !
Was mir bei den ersten fünf Folgen nicht so gut gefällt ist die breit-ausgewälzte Fantasy-Rahmenhandlung, die meisten im absoluten Gegensatz zu den Horror-Stories steht und auch oft langweilt, doch glücklicher Weise wurde eben diese Rahmenhandlung ab der sechsten Folge weitesgehen fallen gelassen.

So kann ich mich den Lobhymnen auf die erste Folge auch nicht anschließen: die Horror-Geschichte versteht wirklich zu gefallen, Björn Hellmarks anfäglicher Kampf gegen Molochos gestaltet sich teilweise aber sehr albern und lächerlich . . .
Der Anfang ist gemacht, aber es dauert noch bis zur Folge 6, bis es richtig los geht !!!