Folge 10

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Die Knochensaat

Autor: Dan Shocker
Dialogbuch: Charly Graul
Musik: David Allen, Phil Moss
Effekte: David Allen, Phil Moss
Verlag: Europa
Produktionsjahr: 1983

INFO
Björn Hellmark, auch "Macabros" genannt, Herr der unsichtbaren Insel Marlos, erfährt von einem unheimlichen Tagebuch. Dies führt ihn auf die Spur eines im mexikanischen Urwald verborgenen Azteken-Schatzes und des Tagebuchschreibers, der der "Knochensaat" zum Opfer fiel, einer rätselhaften tödlichen Seuche! Der Ort, an den Björn sich begibt, ist verflucht - und die "Knochensaat" geht auf...

 

AUFLAGEN

MC, Europa, 1983

 

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Kommentare zu Macabros (Europa) - Folge 10
- Die Knochensaat
Stand: 11.12.2017

Alle Kommentare zur Serie - Neuer Kommentar

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36711 - Kommentar zu Macabros (Europa) - (10) - Die Knochensaat
Gunther Rehm  12.05.2011 21:46

 Eine Folge der genialen Macabros-Serie, die ich hier auch nochmal bewerte, denn sie ist einfach toll.

Hier geht es um eine Familie, die, besser gesagt, die kleine Dorothy Agons, Bekanntschaft mit einem Knochenmann, bei ihrem Einkauf, am Anfang des Hörspieles, macht ( der genial von Jochen Sehrndt - DER Bösewicht schlechthin - treffend besetzt ist ) und die Konochensaat mit in die Familie Agons bringt und von denen keiner das Hörspiel überlebt.

Das Hörspiel ist sehr spannend inzeniert und man muß regelrecht Angst haben, damit einem die Knochensaat beim Hören des Hörspieles nicht befällt;-), hihihihi;-))).

Es ist leider aber die letzte Folge der genialen Serie, die mit Douglas Welbat, seiner Frau Katja Brügger und als Gastsprecher in drei ( !!! ) Folgen, 7,8 ( als cooler Zombie Josef Burga;-),10 der einzigartige Jochen Sehrndt ( auch bekannt als Battle Cat aus "Masters" ) und vielen anderen Sprechern aufwartet.

Musikalisch sehr gute Carsten Bohn Unterhaltung. Hoch lebe unser Carsten;-)))).

Fazit: Eine tolle Folge, die mit sehr guten Sprechern und Musik sowie einem sehr gut aufgelegten Jochen Sehrndt, als böööösssennn Knochenmann, der die Knochenkrätze bringt;-))), hihihihihi;-)))).

Hilfe, mich befällt gerade die Knochensaat, hihihihihihi;-)))))).

32623 - Kommentar zu Macabros (Europa) - (10) - Die Knochensaat
Gunther Rehm  09.03.2010 12:44

 Diese Folge hat gewisse Anleihen zu Larry Brent´"Irrfahrt der Skelette", denn da gab es auch die Szenen, wo die Menschen, vom Fleische fielen.

Die Sprecher sind wie immer sehr gut. Hier ist sogar Peer Schmidt mit dabei, in einer kleineren Nebenrolle.

Ich besprach ja von ein paar Tagen die TKKG-Folge 89 von 1994 und sagte, das da unfreiwilligerweise die leider nicht mehr wegen eines Rechtsstreites, zu verwendende Musik Bohn´s darauf war.

Hier bei der Neuauflage 2002 ist auch ein Stück dabei was von ihn stammt und erfreulicher Weise nicht geändert wurde.

Schönen Dank noch mal dafür !!!.

Liebes Europa-Team, dieser Fehler dürfte, euch sehr gerne öfter passieren.

So kommt man trotz Neuauflage und Rechtstreites in den Genuss der Melodien von Carsten Bohn ;-))).

Ich habe die ERSTAUFLAGE von 1983 auf MC sowie die NEUAUFLAGE 2002 auf CD.

Die Musik ist tatsächlich im Verhältnis 1:1. Die Bohnsche Musik ist also drauf, echt toll.

Fazit: Sehr gutes Hörspiel, das auch heute noch überzeugt, da es keine Schnitte zur ERSTAUFLAGE hat und durch den Fehler Europa´s auch die Bohn-Musik auf der NEUAUFLAGE ist.

In diesem Falle ist es also egal, ob man nun die 1983 er MC, oder die 2002 er CD zu Hause hat.

8947 - Kommentar zu Macabros (Europa) - (10) - Die Knochensaat
Sven-Oliver  29.04.2004 13:22

 Gutes Hörspiel,allerdings im Mittelteil etwas zu episch und langatmig!Auch finde ich hätte der Bogen zur aztekischen Mythologie noch etwas plastischer herausgearbeitet werden können,so z.B. eine Zeitreise in die Welt des goldenen Aztekenkönigs und der legendären Blut-Rituale ihrer Götter.Dagegen ist die Idee,einem besessenen Indio die Rolle des goldenen Gottes zu zu spielen,ein wenig trivial,wenngleich sie immer noch recht unterhaltsam ist.Was mir ebenfalls ein wenig fehlt,ist die Action,die u.a. auch Folge 5 so auszeichnet.Insgesamt hätte Dan Shocker noch mehr aus der Azteken-Religion raushohlen können,wenn er ihr einen anderen Stellenwert inhaltlich zugewiesen hätte.
Ein paar aztekische Blutsauger oder menschenfressende Zombies hätten nicht schaden können,besonders wenn sie-im Gegensatz zum besessenen Indio Amac,der die Seele des goldenen Gottes in sich trägt-gegen die Schwarze Magie der Dämonenmaske immun gewesen wären.Was mich darüber hinaus ärgert,ist die narrative Passivität,mit welcher die (Ritual-)Morde im Tagebuch des (magisch) verseuchten James Owens beschrieben werden.Würde es nicht beiläufig erwähnt,hätte man als Hörer keinen blassen Schimmer davon bzw. von dem,was im Tempel,der von grausamen Azetekenpriestern auf ewig bewacht wird,so eigentlich geschieht.Genau wie im Dämonenkiller-Hörspiel "Amok" ist der zugrundeliegende Roman weit weniger bieder als das analoge Hörspiel.
Ebenfalls dämlich finde ich die Idee mit dem parapsychisch begabten Pepe,der von seinem Stamm isoliert im Dschungel lebte und durch den Konsum bzw. das Anhören einiger fremdsprachiger Tapes,welche er zur "Verwunderung" des Hörers in dem Wrack eines ausgebrannten Flugzeuges fand,sich quasi autodidaktisch in Fremdsprachen und Mathematik bildete und darüber hinaus mit einem einzigen Fingerschnippen den Tempel einstürzen ließ und damit Hellmark,aber nicht Macabros den Eintritt in die fremde unheilige Welt blutiger Vergangenheit und Magie für immer verwehrte.Besonders schräg entwickelt sich dieses bizarre Vater-Sohn-Verhältnis in den nachfolgenden Romanen von "MACABROS",wo der blonde Sunny-Boy den verwaisten Indio-Jungen adoptiert und mit ihm in noch haarsträubendere Abenteuer gerät( ich bin bei aller Häme und Kritik ein wirklich großer MACABROS-Fan und finde besonders die späteren weitaus komplexeren mystisch-epischen Geschichten ziemlich genial;allerdings,ohne rassistisch sein zu wollen,weniger des rothäutigen Uri Geller-Pendants wegen).Pepe passt als Figur einfach nicht zu dem gutaussehenden Lebemann und mysterienbehafteten Okkult-Experten,da Hellmark hier fast auf die Rolle des biederen Familienvaters festgelegt wird,was -zumindest nach meiner unmaßgeblichen Ansicht-in keinster Weise zu seiner früheren Charakteristik paßt.

12903 - Antwort zu Kommentar Nr. 8947
traudel  03.08.2005 02:18

 eigendlich wollte ich nur wissen ob es auch videos von macabro gibt

4801 - Kommentar zu Macabros (Europa) - (10) - Die Knochensaat
Tonda  16.08.2003 22:25

 Mit der "Knochensaat" hat EUROPA die Macabros-Reihe (vorerst?) leider eingestellt. Diese Episode gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfolgen, ist aber auch ein recht spannend und interessant gemachtes Hörspiel. Dass man den als Prof. Bert Merthus bekannten Utz Richter als Amaak eingesetzt hat stört in dieser Episode überhaupt nicht, da er mit südamerikanischem Akzent spricht. Nostalgikern wird die Indio-Geräuschkulisse ein schönes wiederhören mit den Indianerklängen der Karl-May-Hörspiele bescheren.