Folge 1

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Im Zeichen des Bösen

CharakterSprecherIn
Erzähler/in Horst Frank 
Dorian Peter Lakenmacher 
Lilian Heidi Berndt 
Alvirez Michael Harck 
Gräfin von Lethian Gisela Trowe 
Anna Liane Rudolph 
Vukujev Jürgen Thormann 
Laya Elke Reissert 
Landrop Andreas von der Meden 
de Buer Wolf Rathjen 
Hewitt Lothar Grützner 
Eklund Volker Bogdan 
Belial Ferdinand Dux 
Vampir Willem Fricke 
Dialogbuch: Frank Sky
Regie: Heikedine Körting
Musik: Phil Moss
Künstlerische Gesamtleitung: Dr. Beurmann
Verlag: Europa
Produktionsjahr: 1984

INFO
Der Reporter Dorian Hunter ist mit seiner schönen Frau Lilian auf dem Weg zu einem geheimnisvollen Schloß. Lilian fürchtet sich! Sie sieht die warnenden Anzeichen, die für ihren Mann nicht zu existieren scheinen. Selbst ein grauenvoller Mord schreckt ihn nicht ab, denn er sucht die Begegnung mit der geheimnisumwobenen Gräfin von Lethian . . .

 

AUFLAGEN

MC, Europa, 1984

 

KURZBEWERTUNG
2 Stimmen

Tolle Geschichte
Spannend
Atmosphäre

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Kommentare zu Dämonenkiller - Folge 1
- Im Zeichen des Bösen
Stand: 20.10.2017

Alle Kommentare zur Serie - Neuer Kommentar

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33170 - Kommentar zu Dämonenkiller - (1) - Im Zeichen des Bösen
Gunther Rehm  24.05.2010 21:12

 Eine sehr gute und auch sehr überzeugende Horrorserie, die es aber leider auf nur 5 Folgen gebracht hatte.

Besonders diese Folge hier ist sehr spannend und auch LUSTIG, ja lustig.

Ich habe mich nicht verschrieben;-)).

Das liegt einzig und allein an Jürgen Thormann, der hier den schwachsinnigen Vukujew spricht.

Und das macht er sehr überzeugend, das man meint, er hat echt eine Meise;-))).

Aber ein toller Schauspieler, der im Fernsehen und Theater gleichermaßen Präsent ist, kann jede Rolle meistern;-).

Jürgen Thormann ist sowieso einer meiner Lieblingssprecher aus dem Hause Europa, neben Peter Kirchberger, Gunther Flesch, Wolfgang Draeger und Horst Naumann.

Schade, das man von ihnen nicht mehr so viel hört.

Aber wie ich gelesen habe, will Frau Körting, Peter Kirchberger in einer der nächsten drei ??? verpflichten.

Mal gespannt;-).

Auch die anderen Sprecher der Folge machen ihre Sache gut.

Ebenso ist die Musik gut eingesetzt, wenn sie auch leider, leider nicht von Bohn ist;-(.

Fazit: Gelungener Einstieg in eine neue Serie um Dorian Hunter und seine mörderischen "Brüdern" ( die garnicht seine sind ).

33175 - Antwort zu Kommentar Nr. 33170
chris  24.05.2010 22:15

 "wunderland" wie lustig!! der orko aus dem wunderland...
aber gunther: es gab tatsächlich mal ein wunderland, das lief so ca 1983 im fernsehen! ich habe hier noch die kassette vor mir liegen, da war ich sechs und fands voll toll! mit liedern vom pumuckl, biene maja, alice, asterix...
kennst du das??

33182 - Antwort zu Kommentar Nr. 33175
Himbeere  25.05.2010 20:27

 Wie klasse! Da habe ich Urzeiten nach geschaut. Ich konnte mich nur an die LP erinnern und das viele Märchenfiguren beteiligt waren. Eine Suche war bis dato erfolglos. Und jetzt....herzlichen Dank. Ich erinnere mich noch, dass ich damals unbedingt die Show sehen wollte und gerade da ging der Fernseher kaputt. Mensch, da gab es ein Gebrüll. :-)

33178 - Antwort zu Kommentar Nr. 33175
Gunther Rehm  24.05.2010 23:21

 Hallo Chris,

nein, kenne ich nicht. Ist die auch vom Label Europa ? . Ich kenne nur die Zeichentrick - Serie Alice im Wunderland von 1985 sowie den Walt Disney - Film gleichen Titels von 1951, ebenso gab es auch vom Label Europa das Hörspiel "Alice im Wunderland" aus den 70 zigern, mit einem großartigen Hans Paetsch als Erzähler.

Gibt es als Download auf der Homepage von Europa zu kaufen.

LG" Gunther".

28637 - Kommentar zu Dämonenkiller - (1) - Im Zeichen des Bösen
andy  12.01.2009 18:35

 uahh jetzt hab ich mir das auch mal angetan.

Also indiziert hin oder her -- das ist ja GRAUENHAFT! Ja genau, weil ich mich sooo fürchte wenn ich's höre! ;)
Fürchte vor diesen vom Blatt abgelesenen Dialogen. Vor allem der Kindersprecher ist ja absolut unterirdisch. Wenn ich mir da vorstelle was die erst 11-jährige Scarlet Lubowski ab 1977 in 52 Biene-Maja-Episoden sprecherisch geleistet hat ... !

8884 - Kommentar zu Dämonenkiller - (1) - Im Zeichen des Bösen
Christian H.  22.04.2004 10:23

 Der Auftakt zu einer vielversprechenden Grusel-Hörspiel-Serie.Leider hat man als Hörer hier das Problem,daß das Hörspiel unter besonderer Einbeziehung seines Titels und seines exotischen Covers inhaltlich nicht so ganz das bietet,was man nach dem ersten Eindruck bzw. Reinhören erwartet hatte.Zwar sind die angekündigten Motive wie Irrsinn/Geisteskrankheit,Debilie,Hölle,Mord und Verdammnis/Vampirismus auch im Hörspiel selbst vertreten,nehmen leider neben den (dominierenden) Trivial-Klischess (düsterer Mann mit Vorliebe für Okkultismus und Magie,schöne Ehefrau mit bösen Vorahnungen über ihr eigenes Schicksal und das ihres Mannes,ein abgelegenes Schloss in den Bergen,eine sinistre Gruppe Mitreisender (vgl. Draculas Insel),fatalistische Tragik und manischer Dämonenhass,weil die acht
mitreisenden Männer trotz ihrer verschlossenen bedrohlichen (Erscheinungs-)Art eine zu starke,wenn auch nur begrenzt offensichtliche Anti-These zu dem düsteren Helden der Erzählung haben) nur eine Nebenrolle ein.Im Roman ist das-leider !-noch konkreter,was mich als Grusel-Fan sehr enttäuscht hat!Während sich die acht Männer,die aus aller Herren Länder zusammengereist sind,bald in dem ruinenhaften Schloß wie "zuhause" fühlen (Elmar Landrop),fühlt Dorian Hunter das Unbehagen gegenüber diesem Ort und seinen Bewohnern.Das Schloß,das im wahrsten Sinne des Wortes der weg in den dunklen Süden,also in die Hölle,ist,bietet den erschöpften Dämonen nach langer beschwerlicher
Wanderung endlich die Zuflucht,nach der sie schon so lange vergeblich gesucht haben.Während die Hexengräfin in versammelter Tischgemeinschaft feierlich den Beginn des Schwarzen Sabbats,bei dem der allmächtige Fürst der Finsternis als persönlicher Ehrengast
zugegen sein wird,um mit seiner Gefährtin Anastasia und den neun gemeinsamen Söhnen den Tod Gottes zu feiern,ankündigt und Dorian Hunter den Argwohn der Anderen ihm gegenüber spürt,wird Lilian in ihrem Zimmer von einem Vampir überfallen und verfällt wenig später durch dieses Erlebnis den Mächten des Wahnsinns.Nur durch die Geisteskrankheit seiner Frau und die Bereitschaft mit der schwarzen Familie,zu der er ja selbst gehört,zu brechen,gelingt dem Dämonenkiller schließlich die Flucht aus dem brennenden Schloß,das wie ein Traum am Rande der Wirklichkeit in sich zusammenstürzt.Auch der geisteskranke Lakai Vukujev kann sein Leben retten,indem er Dorian,der seine Lilian auf den Armen in die rettende Nacht hinausträgt,folgt.Insgesamt kann man sagen,daß durch die vielen Klischees
die Faszination des Bösen,die 8paradiesische) Herrlichkeit der Hölle und das Charisma der Teufelssprößlinge,die in ihrer religiösen Tischgemeinschaft ein pervertiertes Abbild des christlichen Abendmahls darstellen,drastisch abgemindert bzw. regelrecht abgetötet wird.Die trivialen Konventionen dieser
zensurabhängigen Literatur gestatten dem Bösen,was literarisch ungleich spannender und zugleich auch anspruchsvoller wäre,keine moralisch und weltanschaulich eigenständige Identität,sondern setzen bzw. werten das Böse durch den naiven Habitus einer christlich fundierten Weltanschauung in inakzeptabelster Weise herab.Warum um alles in der Welt muss das Böse denn immer so fies,ohne Charisma und total undifferenziert bleiben?!?Einer der besonderen Pluspunkte dieser Produktion liegt doch gerade in der
pseudo-religiösen Grundstimmung ,die das Böse als dem Guten überlegen darstellt.In den Romanen der DÄMONENKILLER-Zweitauflage wird Dorian Hunter als "das Kind des Teufels" und in Anspielung auf den Tod von Asmodi I+II auch als "Vatermörder" tituliert,so dass man in Rückbezug auf die "Abendmahlsszene" zu Anfang von Seite 2 und der unklaren Rolle,die Dorian als Nachwuchs-Dämon in der Schwarzen Familie zu spielen hat,den Dämonenkiller als pervertierten Messias,der die leidende Menschheit durch das Böse vollendet und erlöst,ansehen könnte(Satan ist gut ,Gott dagegen grausam und böse).In Sachen Hölle schließt dieses Hörspiel besonders gut zu MACABROS 9 und dem gleichnamigen Roman auf,der das Reich des Bösen aus einer ambivalenten Perspektive zeigt(für die Menschen,die wie Geheimagent Phil Hunter (!) dort unten als opfer iher moralischen Verfehlungen unsagbar leiden müssen,und die Dämonen und Legionen von Nachwuchs-Satanisten,die das Leiden anderer und die Natur der Hölle als seelischen Genuss empfinden).